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Chronik und Geschichte

Das 1906 erbaute Haus „Bergfrieden“ an der Römerstrasse in Arbon, ist seit 1920 im Besitz der Bürgergemeinde Arbon. Ursprünglich diente das Gebäude nach seiner Erbauung als Pfarrhaus für die angrenzende Chrischona Gemeinde. Die Bürgergemeinde nutzte nach dem Erwerb die grosszügigen Räume der alleinstehenden Villa als Wohnheim für bedürftige, alleinstehende und ältere Mitglieder der Bürgergemeinde Arbon. Um den Betrieb unter der Trägerschaft der Bürgergemeinde zu sichern, wurde im Jahr 1976 die „Stiftung Bürgerheim Bergfrieden“ gegründet. Da die Ansprüche und Pflegebedürftigkeit der Bewohner im Laufe der Jahre ständig wuchs, musste im Jahre 1987 das Haus grundlegend umgebaut und saniert werden, um den veränderten Ansprüchen gerecht zu werden.Mit dem Anbau 13 zusätzlicher Bewohnerzimmer, einer Küche, eines Speisesaals und des Pflegebades, konnte das Bürgerheim Bergfrieden als Altersheim betrieben werden. Seit dem Jahr 1996 hat die Stiftung Bürgerheim Bergfrieden die kantonale Bewilligung das Haus Bergfrieden als Alters- und Pflegeheim zu führen. Mit 21 Betten auf der Pflegeheimliste darf sie seit dem erbrachte Pflegeleistungen mit den Krankenkassen abrechnen. Ebenfalls ist die Bewohnerschaft nicht mehr nur auf Mitglieder der Bürgergemeinde reduziert, sondern die Plätze können von pflegebedürftigen Menschen aus Arbon und Umgebung belegt werden. Im Jahr 2013 wurde der gesamte öffentlich nutzbare Bereich des Bürgerheims modernisiert und erweitert. Mit der Vergrösserung des Speisesaals und der Terrasse im Erdgeschoss wurde die Lebensqualität der Bewohner deutlich verbessert. Mit dem Einbau eines Stationszimmers im Empfangsbereich und eines Büros für die Geschäftsleitung, konnten Arbeitsprozesse zusätzlich verbessert und effizienter gestaltet werden.
Einen weiteren Wandel erfährt die Stiftung Bürgerheim Bergfrieden im Frühjahr 2016. Durch einen Neubau an der Berglistrasse in Arbon, der Ende des Jahres bezogen werden kann, erweitert die Stiftung ihr Angebot auf 47 Pflegebetten. Um dieser Erweiterung auch in der Namensgebung logisch zu folgen, nennt sich die Stiftung neu „Seevida“ mit den Häusern Selma, Alma und Villa.
Die Institution wird operativ von der Geschäftsleitung geführt. Ihr untersteht direkt das Bewohner- und Personalmanagement, Administration, Finanzwesen und die Öffentlichkeitsarbeit. Das Personal arbeitet in den Teams Betreuung und Pflege und Hauswirtschaft unter Leitung einer Bereichsleitung. Für den technischen Unterhalt der Liegenschaft ist der Hauswart zuständig.
Als Kontrollorgane ist die Betriebskommission im operativen Bereich zuständig, auf strategischer Ebene ist es der Stiftungsrat als oberstes Leitungsorgan.


Chronik Bürgerheim Bergfrieden-Stiftung Seevida in Arbon

1906 Baujahr (gedacht als Pfarrhaus)   
1920 Bürgergemeinde kauft Wohnhaus „zum Bergfrieden“ von Architekt Jakob Kellenberg (Kaufpreis CHF 87‘000)
1921 Bürgergemeinde weiht Bürgerheim an der Römerstrasse 31 am 1. Juni 1921 mit 13 Einzelzimmern ein. Leitung: Fräulein Sieber aus Zürich
1976 Gründung „Stiftung Bürgerheim Bergfrieden“ Leitung: Frau Paulina Jsler bis Mitte 1985 (Pensionsalter) Frau Lilli Grauer Juli 1985 bis Dez 1988 Frau Anni Birmans Jan bis Okt 1989    
1985 Ideen-Wettbewerb für Erweiterung Bürgerheim Bergfrieden Arboner Architekten, Begutachtung durch Kant. Hochbauamt)Architekturbüro Plinio Haas erhält den Auftrag und kann das Projekt noch vor Ende Jahr zur Subventionierung von Altersheimen durch den Bund, einreichen.
1986 Zusage Subventionen von knapp 25% der Baukosten von 3.3 Mio.) Baustart im Mai 1986
1988 Umzug der 7 verbliebenen Pensionäre in die neuen Zimmer, anschliessend Renovation Altbau
1989 Abschluss Bauarbeiten Ende Juli, Bezug der 21 Einzelzimmer mit Nasszelle, zusätzlich steht 1 Gastzimmer zur Verfügung. Leitung: Frau Alice Göldi, eidg. dipl. Haushaltleiterin ab 1. Nov 1989 – Dez 2007 (Pensionsalter)
1995 Krankenkassengesetz wird vom Souverän angenommen. Als Folge stellt Bürgerheim Antrag zur Aufnahme auf die provisorische Kant. Spital-und Pflegeheimliste
1996 Bewilligung Kant. Gesundheitsamt zur Führung des Bürgerheimes
1997 Regierungsrat bewilligt Aufnahme auf die Kant. Spital-und Pflegeheimliste
2008 Leitung: Volker Vatter, dipl. Pflegefachmann HF, dipl. Heimleiter ab 1. Januar 2008
2012 Kauf Liegenschaft „Quisisana“  Berglistrasse 13 Planung und Ausführung Umbau und Erweiterung im Bürgerheim Speisesaal/Küche/Stationszimmer/Pflegebad Ausführung: Architekturbüro Morgenegg Gervasi, Arbon
2013 Provisorium im Haus Quisisana Feb – Okt 2013 Oktober 2013 Bezug Bürgerheim nach Umbau
2014 Planung Erweiterung Bürgerheim: Neubau/Umbau Villa Quisisana Projektwettbewerb für Neubau Pflegeheim an der Berglistrasse Vergabe: Architekturbüro raumfindung in Rapperswil
2015 Spatenstich für Neu- und Umbau Villa Quisisana an der Berglistrasse 13 im August
2016 Namensänderung: Stiftung Bürgerheim Bergfrieden in Stiftung Seevida (Lebensräume fürs Alter) Erstellung eines neuen Logos und der Homepage Haus Bergfrieden wird zu Haus Alma Neubau Berglistrasse wird Haus Selma Bestehendes Haus Quisisana an der Berglistrasse wird Haus Villa
Ende 2016 Kantonale Bewilligung der Stiftung Seevida zum Betrieb von 47 Alters- und Pflegeheimplätzen Eröffnung und Bezug der Häuser Selma und Villa